Pilzanbau im Erdbeet

Der Anbau von Pilzen in einem Beet ist wohl die denkbar einfachste Variante um Pilzbauer zu werden.
Dazu genügt es etwas Erde auszuheben, dass Substrat darin gleichmäßig zu verteilen und dieses dann mit etwas Erde zu bedecken.

Der Standort im Garten ist bei den meisten Pilzen ein schattiger bis halbschatiger Platz. Dies kann unter Büschen oder Laubbäumen sein. Nadelhölzer sind oft ungeeignet, da der Boden in der Nähe für viele Pilze nicht geeignet ist.

Es gibt fertig besiedelte Substrate zu kaufen aber auch nur Impfdübel. Das Substrat muss dann selbst hergestellt werden, dieses wird aber teilweise mitgeliefert.

Das Substrat bzw. der Boden wird dann vom Myzel durchwachsen und nach einigen Monaten (in der Regel 2-12), sofern die Temperaturen nicht zu kalt (weniger als 10 Grad) oder zu hoch (über 25 Grad) sind, beginnen die ersten Pilze zu spriessen.

Die Feinheiten, wie Durchwachszeiten, Wachstumstemperaturen und Beetgröße,zu den Pilzen sind dann aber in den mitgelieferten Anleitungen der Hersteller angegeben.

Der Pfelgeaufwand hält sich dabei in Grenzen. Das Beet sollte vor Starkregen geschützt werden und in langen Trockenphasen gewässert werden. Damit das Beet nicht so schnell austrocknet kann dieses mit einer Schicht Stroh abgedeckt werden. Es ist sogar möglich ein Pilzbeet Kräuterseitlinge oder Braunkappen in ein Tomatenbeet zu integrieren.

Geeignet für den Beetanbau sind die Pilze Parasol, Braunkappe, Shi-Take, Austernpilz, Rosenseitling, Kräuterseitling, Zitronenpilz und Pioppino.



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